Interkulturelles Netz
Altenhilfe
INA
Informationen für den Todesfall
Formalitäten (wichtig für Angehörige):

    Bei einem Todesfall in der Wohnung unbedingt zu beachten:
  • Arzt muss verständigt werden


  • Todesbescheinigung muss vom Arzt ausgestellt werden


  • Ein Bestattungsinstitut oder ein Institut, dass die Überführung organisiert, muss beauftragt werden



    Wichtige Unterlagen, die vorzulegen sind:
  • Personalausweis


  • Todesbescheinigung


  • Geburtsurkunde (bei ledigen) und Auszug aus dem Familienbuch (bei verheirateten)


  • Wenn kein Auszug aus dem Familienbuch vorhanden ist, Vorlegen der Heiratsurkunde


  • Bei Geschiedenen: Rechtskräftiges Scheidungsurteil und Heiratsurkunde oder Auszug aus dem Familienbuch


  • Bei Verwitweten: Auszug aus dem Familienbuch mit Sterbeeintrag des Ehepartners oder Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners


  • Versichertenkarte der Krankenkasse


  • Versicherungsunterlagen- und policen



    Weitere mögliche Formalitäten:
  • Überbrückungsgeld (dreimonatige Rentenfortzahlung) bei der
    Rentenversicherungsstelle beantragen


  • Weitere Renten beantragen (z.B. Witwenrente)


  • Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht beantragen und Testament eröffnen lassen


  • Wohnung, Telefon, Zeitungen kündigen bzw. abbestellen


  • Abmeldung des Autos bzw. der Kfz-Versicherung


  • Umbestellen der Post


  • Daueraufträge bei Banken kündigen oder stornieren


  • Abstellen von Wasser und Gas


Kosten
einer Bestattung:
Neben dem Erben muss auch derjenige die Bestattung bezahlen, der dem Verstorbenen gegenüber unterhaltpflichtig war (z.B. Ehepartner, Kinder). Die Krankenkassen zahlen für Bestattungen kein Sterbegeld. Nur wenn alle Zahlungspflichtigen mittellos sind, übernimmt das örtliche Sozialamt die Kosten der Bestattung auf Antrag.

Beerdigungshilfe für Muslime:
Muslime die in Ihrer Heimatstadt begraben werden wollen, können einer Mitgliedschaft von Institutionen die Überführungen organisieren beitreten. Die Mitgliedsbeiträge betragen jährlich zwischen ca. 50 – 100€ je nach Verein. Wenn eine Mitgliedschaft in einer Überführungsinstitution vorhanden ist, übernimmt diese alle Kosten des Verstorbenen rein für die Überführung. Auch für Nicht-Mitglieder wird die Überführung organisiert wenn die Kosten ca. 1500€ selber getragen werden. Im Falle einer Überführung muss unverzüglich die Institution über den Tod verständigt werden. Infos über Überführungen kann man einholen z.B. bei DITIB DİYANET İŞLERİ TÜRK İSLAM BİRLİĞİ, Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

Kontaktdaten:
Telefon: 0221/ 86 99 70
Fax: 0221/ 86 99 791
E-Mail: cenazefonu@ditib.de

Quelle Punkte Formalitäten: Handreichung „Älter werden in Berlin“.
Neuigkeiten
Veranstaltungen
ina Fastenbrechen 2018
Das jährliche Fastenbrechen von ina fand wieder einmal mit zahlreichen Gästen statt. Neben den Kooperationspartner, waren auch zahlreiche Senioren, deren Angehörige und auch Interessierte dabei. "Unser Ziel ist mit solchen Veranstaltungen pflegende Angehörige in einer gemütlichen Atmosphäre
ina 01. Mai Ausflug
Mit zahlreichen unternehmungslustigen Teilnehmern hat ina sein jährlichen 01. Mai Ausflug nach Garmisch Partenkirchen/Wank verwirklicht. Nach einem Besuch auf den Gipfel Wank kehrten die Reiselustigen erschöpft wieder nach Hause zurück.
Fachtagung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft am 12. Januar 2018 in Augsburg: Mehr Information und Unterstützung für türkisch-sprachige Familien nötig
https://www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/presse/artikelansicht/artikel/fachtagung-der-deutschen-alzheimer-gesellschaft-mehr-information-und-unterstuetzung-fuer-tuerkisch-spr.html
Jubiläum: Vier Jahre ina Frühstückstreff Oberhausen
ina - das interkulturelle Netzwerk Altenhilfe - unterstützt in Kooperation mit den sozialen Fachberatungsstellen für Senioren der Stadt Augsburg auf vielfältige Weise ältere Migranten. Um dieser Bevölkerungsgruppe regelmäßig einen Raum der Begegnung zu bieten, wurde bereits vor vier Jahren -