
Sterberituale
Um den letzten Willen eines islamischen Bürgers mit Einwanderungsgeschichte zu erfüllen, sind bestimmte Rituale einzuhalten. In erster Linie steht die vorherige Rücksprache mit den Angehörigen im Vordergrund. Folgende Rituale wurden von Angehörigen erwähnt:
Unverzügliche Verständigung der Angehörigen, Bekannten oder von Mittlerpersonen aus der Gemeinde
Angehörige entscheiden, ob sie einen Imam hinzuziehen oder nicht
Bei praktizierenden Muslimen versammeln sich die Angehörigen um ihn und verrichten Gebete
Das Glaubensbekenntnis wird von Angehörigen oder von Erfahrenen ins Ohr des Verstorbenen gesprochen
Im Vordergrund steht das Leben als Geschenk und nicht der Tod
Das Leichnam wird nicht alleine gelassen – Bekannte wechseln sich ab
Der Mund und die Augen werden verschlossen und der Kopf gebunden
Füße werden an den Großzehen zusammen gebunden
Die Waschung des Leichnams wird durch Erfahrene durchgeführt (Geschlechtertrennung ist sehr wichtig) – In Augsburg kann die Waschung nur auf dem Gögginger Friedhof erfolgen
Die Leiche wird in ein weißes Tuch (nach bestimmter Anordnung durch Erfahrene) gehüllt und für die Bestattung vorbereitet
- Bestattung und Trauer:
- Die Information über den Tod erfolgt i. d. R. über Mund zu Mund Propaganda
- Bei manchen Familien erfolgt eine Anzeige in der Zeitung
- Überführung des Leichnams in die Türkei oder Beisetzung in Deutschland auf einem Friedhof mit muslimischen Teil (Grabrichtung ist nach Mekka)
- Angehörige bekommen Beistand und Unterstützung vom Umfeld, z.B. wird die Familie mit Essen versorgt
- Nach 40 Tagen wird im großen Kreise wieder für den Toten gebetet
Hilfen im Todesfall
Neuigkeiten
Veranstaltungen
Veranstaltungen
ina Ausflug auf den Laber

Wieder einmal war der Bus mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des ina – Interkulturelles Netz Altenhilfe - Angebotes der AWO Augsburg voll besetzt. Die diesjährige Fahrt führte 53 Gäste auf den Berg Laber mit seiner malerischen Aussicht.
Am 31. Mai 2026 traf sich die
Am 31. Mai 2026 traf sich die
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ina – Interkulturelles Netz Altenhilfe feiert sein 15-jähriges Bestehen

Seit 15 Jahren steht ina mit seiner Arbeit für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte, der Unterstützung von Angehörigen sowie seiner fachlichen Kompetenz für ein vertrauensvolles und starkes Miteinander. Dieses besondere Jubiläum wurde am Freitag, den 24. April 2026, gemeinsam mit dem
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Digitalisierung für Seniorinnen und Senioren beim ina Frühstückstreff

Der ina (Interkulturelles Netz Altenhilfe) Frühstückstreff im Mehrgenerationenhaus MGT Herrenbach findet einmal im Monat statt. Die Teilnehmer sind Seniorinnen und Senioren aus der ersten Generation der ehemaligen „Gastarbeiter“.
Die digitale Welt ist heute ein wichtiger Teil des Alltags
Die digitale Welt ist heute ein wichtiger Teil des Alltags
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Winterferien

Wir wünschen allen schöne Feiertage und für das Jahr 2026 Frieden, Gesundheit und innere Zufriedenheit. Frohes Neues Jahr!
Ihr ina Team
Unser Büro ist urlaubsbedingt von Freitag den 26.12.2025 bis Dienstag den 13.01.2026 geschlossen!
Vertretung in dringenden Fällen:
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