Interkulturelles Netz
Altenhilfe
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Tagesablauf einer pflegenden Angehörigen
Wenn ein Angehöriger ein Pflegefall wird, verändert sich auch der Alltag aller Familienmitglieder. Ganz alltägliche Dinge fallen dem Betroffenen schwer und bedürfen der Unterstützung.

Wie sich der Tagesablauf ändert, wenn beispielsweise der Partner zum Pflegefall wird, ist nachfolgend in dem Tagesablauf einer pflegenden Angehörigen dargestellt. Der Ehemann leidet an Demenz und bekommt Pflegestufe II. Der Ehemann besucht 2 Mal pro Woche die Tagespflege und einmal in der Woche die türkischsprachige niedrigschwellige Betreuungsgruppe.
07.30 – 08.30 h
  • aufwachen

  • Ehemann aus dem Bett helfen

  • Toilettengang

  • Waschung im Bad

  • saubere Kleidung anziehen (jeden Tag, manchmal auch mehrmals täglich)

08.30 - 09.00 h
  • Eingabe von Tabletten, die 30 Min. vor dem Frühstück eingenommen werden müssen.

  • Vorbereitung des Frühstücks, während der Ehemann die Nachrichten im Fernsehen ansieht.

09.00 - 10.00 h
  • gemeinsames Frühstücken

  • motivieren zu Essen

  • motivieren zu Trinken

10.00 - 10.15 h
  • Unterstützung bei Mund- und Zahnpflege

10.15 - 11.45 h
  • gemeinsamer Austausch und Ruhepause für die Eheleute bei türkischem Tee und Wasser

  • Angehörige muss dem Ehemann wieder auf die Beine und an den Tisch helfen

  • Eingabe von Medikamenten

  • Angehörige muss selbst auch Medikamente einnehmen

11.45 - 12.30 h
  • Vorbereiten des Mittagsessens

  • häusliche Tätigkeiten verrichten

  • Ehemann wird entweder eingebunden oder er ruht sich aus, oder er schläft

12.30 - 13.30 h
  • gemeinsames Mittagsessen

  • Unterstützung des Ehemannes beim Mittagsessen

  • Mundreinigung, Händereinigung des Ehemannes

13.30 - 16.00 h
  • gemeinsamer Spaziergang in der frischen Luft

  • Arztbesuche

  • Besuche von Freunden

  • Massage

  • Friseur

  • Pediküre

  • etc.

16.00 - 16.30 h
  • Kaffeepause

16.30 - 17.00 h
  • Abendessen herrichten

17.00 - 17.30 h
  • gemeinsames Abendessen

  • Unterstützung des Ehemannes beim Abendessen

  • Mundreinigung, Händereinigung des Ehemannes

17.30 - 17.45 h
  • aufräumen des Abendessens und der Küche

  • Medikamenteneingabe an den Ehemann

  • Ehemann äußert um diese Uhrzeit, dass er schlafen möchte.

  • Ehefrau versucht ihn wach zu halten, da er sonst in der Nacht sehr oft aufwacht und sie dann auch nicht schlafen kann.
18.00 - 21.00 h
  • Wenn er so früh einschläft, wacht er auf, wenn die Ehefrau ins Bett gehen will. Der Betroffene hat dann kein Zeitgefühl und äußert sein Hungergefühl. Um ihn zu beruhigen macht dann die Ehefrau etwas Leichtes zum Essen. Er schaut dann mit der Ehefrau 2-3 Stunden Fernsehen und will sich dann erst wieder zum Schlafen hinlegen. Das kann in der Nacht 2,3,4 oder 5 Uhr sein.
    Wenn die Frau ihn bis 21.00 Uhr hinhalten kann, dann schläft er auch einigermaßen gut. Dann kommt es zwar auch vor, dass er aufwacht aber dann genügt es, wenn sie sich eine Stunde mit ihm im Bett unterhält. Ein großes Problem in der Nacht ist der Toilettengang. Der Ehemann ist inkontinent, und wacht 3-10 Mal in der Nacht auf und will auf Toilette.

  • Angehörige widmet sich mit den oben erwähnten Punkten vollkommen dem Ehemann. Wenn es gut geht gelingt es ihr, dass er später einschläft, wenn nicht, schläft er gegen 18.00 Uhr ein.

21.00 - 07.30 h
  • Schlafen mit den oben angegebenen Störungen

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Am Sonntag, den 23.11.2025 fand das ina Benefizfrühstück zu Gunsten der Angebote im Rahmen von ina dem Interkulturellen Netz Altenhilfe mit zahlreichen Teilnehmern statt.

Mit der Eröffnungsrede wurde das ina Team der Ehrenamtlichen, welches einen enormen Beitrag zum Erfolg von ina leisten,
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Um den Fachbereich mit den Bürgern mit Migrationshintergrund zu vernetzen und die Altenhilfe mit den speziellen Bedürfnissen dieser Bürger*innen vertraut zu machen, startete das Projekt ina – Interkulturelles Netz Altenhilfe am 01.10.2010 als ein Pilotprojekt für 3 Jahre. Aus den 3 Jahren sind
Besuch der Unternehmen von pflegenden Angehörigen
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